Vergangene Ausstellungen im Museum gegenstandsfreier Kunst

Die folgenden Ausstellungen wurden in den vergangenen Jahren im Museum präsentiert.

„Reduktion auf das Wesentliche“

Schenkung Fritz Klingbeil und Sammlung des MgK

12.10.2025 – 09.11.2025

 

Mit der Ausstellung „Reduktion auf das Wesentliche“ präsentiert das Museum gegenstandsfreier Kunst (MgK) Otterndorf eine Zusammenstellung zentraler Positionen der gegenstandsfreien Kunst. Ausgangspunkt ist die großzügige Schenkung von sechs Werken des Künstlers Fritz Klingbeil (1936–2023) an den Förderverein des Museums, die in einen breiteren Sammlungszusammenhang eingebettet wird. Neben den Klingbeil-Arbeiten werden Werke von Künstler:innen wie Kirstin Arndt, Cornelia Baltes, Gloria Brand, Berta Fischer, Klaus Staudt, Bridget Riley, Vera Molnar und weiteren präsentiert. Damit spannt die Ausstellung einen Bogen von den konstruktiven Avantgarden der 1960er-Jahre bis zu aktuellen Tendenzen der gegenstandsfreien Kunst.

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Abstrakte Welten – 100 Jahre GRIFFELKUNST

 

Abstrakte Welten – 100 Jahre GRIFFELKUNST
24. August – 5. Oktober 2025
Museum gegenstandsfreier Kunst und Galerie in der Stadtscheune Otterndorf

Vernissage: Samstag, 23. August 2025, 15 Uhr, Galerie in der Stadtscheune Otterndorf (Sackstraße 4)
Begrüßung: Friedhelm Ottens (Landkreis Cuxhaven), Dr. Dirk Dobke (Griffelkunst Hamburg), Klaus Wycisk (Griffelkunst Otterndorf)
Einführung: Wilko Austermann (Direktor Museum gegenstandsfreier Kunst)
Anschließend: Sommerfest mit Speis und Trank (Hinterhof MgK)

Anna-Maria Bogner – ENDLESS UNFOLDING
24. August – 9. November 2025
Vernissage: Samstag, 23. August 2025, 15 Uhr (Beginn in der Galerie in der Stadtscheune)

Einführung in das Werk um 16:30 Uhr durch den Kurator Wilko Austermann im Museum gegenstandsfreier Kunst.

 

Abstrakte Welten – 100 Jahre GRIFFELKUNST
24. August – 5. Oktober 2025

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V. zeigt das Museum gegenstandsfreier Kunst in Zusammenarbeit mit der Griffelkunst-Ausstellungsgruppe Otterndorf eine umfangreiche Retrospektive zur gegenstandsfreien Druckgrafik. Die Ausstellung Abstrakte Welten – 100 Jahre GRIFFELKUNST bietet einen Überblick über die künstlerische und technische Entwicklung dieser Kunstform im Zeitraum von 1925 bis 2025.

Die Präsentation ist auf zwei Ausstellungsorte verteilt:

In der Galerie in der Stadtscheune werden historische Grafiken aus den 1960er- und 1970er-Jahren gezeigt, die durch den Kontrast von linearer Gestaltung und freier Formgebung geprägt sind.

Im Museum gegenstandsfreier Kunst liegt der Fokus auf thematisch geordneten Arbeiten, die ein breites Spektrum grafischer Ausdrucksformen abbilden – darunter lineare Grafiken, abstrakte Fotografie, serielle Konzepte, digitale Verfahren sowie zeitgenössische Holzschnitte.

Die 1925 gegründete Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V. verfolgt das Ziel, originale Druckgrafik einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Zweimal jährlich werden neue Editionen herausgegeben, in denen Werke etablierter Künstler:innen ebenso vertreten sind wie Positionen jüngerer Generationen. Dabei kommen verschiedene Drucktechniken zum Einsatz, etwa Lithografie, Radierung, Siebdruck oder fotografische und digitale Verfahren.

Die Ausstellung dokumentiert die Vielfalt der Techniken ebenso wie die stilistischen Entwicklungen im Bereich der gegenstandsfreien Grafik und stellt zentrale künstlerische Positionen der vergangenen 100 Jahre vor.

Künstler:innen:

Getulio Alviani, Agathe de Bailliencourt, Lucie Beppler, Max Bill, Heiner Blumenthal, Martin Boyce, Birgit Brandis, Kerstin Brätsch, Fernando de Brito, Richard Deacon, Jan Paul Evers, Pius Fox, Heinz Gappmayr, Rupprecht Geiger, Ina Geißler, Anna Grath, Henriette Grahnert, Sebastian Hammwöhner, Toulu Hassani, Arturo Herrera, Katharina Hinsberg, Olaf Holzapfel, Franziska Holstein, Dani Jakob, Olav Christopher Jenssen, Hubert Kiecol, Paco Knöller, Caroline Kryzecki, Benedikt Leonhardt, Margarete Lindau, Michel Majerus, Almir Da Silva Mavignier, Hansjörg Mayer, Bärbel Messmann, Heinrich Modersohn, László Moholy-Nagy, Ellen Möckel, Bastian Muhr, Matt Mullican, Kazuki Nakahara, Martin Noël, Irina Ojovan, Ciara Phillips, Sigmar Polke, Heinz-Günter Prager, Gesa Puell, Thomas & Renée Rapedius, Volker Renner, Jaroslav Rössler, Fred Sandback, Nora Schattauer, Thomas Scheibitz, Toni Schneiders, Heidi Specker, Claus Georg Stabe, Timm Ulrichs, Ignacio Uriarte, Jorinde Voigt, Gabriel Vormstein, Christopher Wool, Jerry Zeniuk

Anna-Maria Bogner – ENDLESS UNFOLDING
24. August – 9. November 2025
Vernissage: Samstag, 23. August 2025, 15 Uhr (Beginn in der Galerie in der Stadtscheune)

Einführung in das Werk um 16:30 Uhr durch den Kurator Wilko Austermann im Museum gegenstandsfreier Kunst.

Die österreichische Künstlerin Anna-Maria Bogner (geb. 1984, Tirol) schafft minimalistische Rauminterventionen, die unsere Wahrnehmung herausfordern. Mit klaren Linien, präzisen Setzungen und einem ausgeprägten Gespür für den jeweiligen Ort verwandelt sie das Erdgeschoss des Museums in ein offenes Feld der Bewegung, Reflexion und Begegnung.

Ihre Arbeiten hinterfragen Raum nicht nur als physische Struktur, sondern als kulturelles und soziales Gefüge. Sie verschiebt Perspektiven, öffnet Zwischenräume und lässt Grenzen zwischen Werk, Betrachtenden und Architektur verschwimmen. Raum wird bei Bogner zu einem Kommunikationssystem – aktiv, durchlässig, lebendig. In ihrer formalen Sprache knüpft sie an die Konkrete Kunst an, überschreitet deren Prinzipien jedoch zugunsten einer ortsbezogenen Offenheit, in der Zeichnung, Objekt und Installation miteinander verschmelzen.

Bogner studierte Bildende Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien, wo sie sich intensiv mit Raum, Architektur und Wahrnehmung auseinandersetzte. Ihre interdisziplinäre Herangehensweise verbindet konzeptuelle Präzision mit physischer Erfahrung. Internationale Ausstellungen führten sie u. a. nach Deutschland, Ukraine, China, die Niederlande, Argentinien und die USA. Für ihre Arbeiten wurde sie mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem RLB Kunstpreis 2022 und dem Förderpreis der Stiftung Kunstfonds 2024. Sie lebt und arbeitet in Düsseldorf.

Begleitprogramm:
Artist Talk mit Anna-Maria Bogner
Donnerstag, 23. Oktober 2025, 17 Uhr

Öffentliche Führungen durch die Ausstellung:
Mittwoch, 10. September 2025, 17 Uhr
Donnerstag, 9. Oktober 2025, 17 Uhr

Instagram Live-Führungen:
Dienstag, 26. August 2025, 13 Uhr
Dienstag, 16. September 2025, 13 Uhr

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Sabrina Podemski

repeat, not return

 

Sabrina Podemski (*1990, Herdecke) lebt und arbeitet in Düsseldorf. Ihre Kunst bewegt sich zwischen Malerei, Skulptur und Installation, mit einem Fokus auf der Verbindung von analoger und digitaler Materialität. In ihren Arbeiten untersucht sie die Grenzen zwischen Bild und Objekt sowie zwischen materieller und immaterieller Realität.

Für ihre erste institutionelle Einzelausstellung „repeat, not return“ im Museum gegenstandsfreier Kunst 2024 greift sie die historische Nutzung des Gebäudes auf und verwandelt es in eine raumgreifende, ortsspezifische Installation. Hängende, spiegelnde Objekte schaffen ein immersives Gesamtkunstwerk, das Bewegung, Geschwindigkeit und Vervielfältigung von Bildern thematisiert. Dabei hinterfragt Podemski die Beziehung von Original, Kopie und Fragment und löst die Grenze zwischen Werk und Raum auf.

Eintritt frei

Instagram Live Führung:
Dienstag: 21.01., 18 Uhr

Finissage:

Sonntag: 26.01.2025, 16 Uhr, mit Artist Talk Sabrina Podemski  -
mit Anmeldung

Museum gegenstandsfreier Kunst
Dienstag bis Freitag 10 - 13 Uhr  / 15 - 18 Uhr
Samstag und Sonntag 15 - 18 Uhr

Das Museum ist geschlossen am 24.12., 25.12., 26.12. und 31.12.2024

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Irina Ojovan, -Profile N141- 2024

50 Jahre Museum gegenstandsfreier Kunst

Sieben explorative Perspektiven auf die Sammlung

Cornelia Baltes, Birte Bosse, Conrad, Simon Halfmeyer, Anna Leonhardt
Irina Ojovan, Emil Walde

Sieben explorative Perspektiven auf die Sammlung des Museums gegenstandsfreier Kunst, mit Cornelia Baltes, Birte Bosse, Conrad, Simon Halfmeyer, Anna Leonhardt, Irina Ojovan und Emil Walde. Die Jubiläumsausstellung kann kostenfrei vom 20. Juli bis 13. Oktober 2024 im Museum gegenstandsfreier Kunst in der Marktstraße 10 sowie in der Galerie der Stadtscheune, Sackstraße 4-7 in 21762 Otterndorf besucht werden.

 

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Visual Fragment, Florian Lechner 2024 © VG Bild-Kunst, Bonn 2024, Abb. Studio Lechner

Florian Lechner

rauschen

14.04.2024 - 16.06.2024

Florian Lechner nutzt in seiner Ausstellung „rauschen“ die Räume des MgK zur bildhauerischen Befragung von Konventionen und dessen, was wir als unsere Realität benennen.

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Gefährten

19.11.2023 - 17.03.2024

Nach 32 Jahren, 111 kuratierten Ausstellungen, 82 Katalogen, 3 Umbauten und einer Namensänderung des Museums, verlässt Dr. Ulrike Schick das Museum gegenstandsfreier Kunst in ihre „Dauerferien“.

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Sans titre 4163. Acrylique et résine sur toile. 60x50 cm. 2022

Gilles Teboul

BorderLight

25.06.2023 - 01.10.2023

Mit seinen neueren Gemälden geht er sogar so weit, jegliche gestische Beteiligung des Künstlers an der Inszenierung abzuschaffen.

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SANS TITRE, 2022, Acrylfarbe auf Leinwand, 170 x 160 cm

Thomas Zitzwitz

Totalement tendrement tragiquement

05.03.2023 - 16.06.2023

Damit ähnelt sie, die Zivilisation, den schönen Flächen, die sich in Zitzwitz’ Bildern über eine leere Tiefe spannen. Wir können diese Spannung zwischen Oberfläche und Tiefe in allen Bildern beobachten.

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Andreas Bischoff

17.07.2022 - 16.10.2022

„... und dann blitzt es wie Hänsel und Gretel, und auf diesen Augenblick muss man warten können, alles andere ist Kunsthandwerk.“

Friederike Mayröcker

 

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Zora Kreuzer

Technocolor

10.04.2022 - 03.07.2022

Welche Möglichkeiten gibt es, die Malerei in den realen Raum zu erweitern? Wie lässt sich Malerei nicht nur visuell, sondern auch physisch erfahren? Wie kann Malerei den Raum und die Wahrnehmung des Raumes verändern?

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