Gerwald Rockenschaub (geb. 1952 in Linz, Österreich) lebt und arbeitet in Berlin.Seit Mitte der 80iger Jahre ist er eine Schlüsselfigur in der europäischen Kunstszene.
… Die Herstellung von Farbverhältnissen ist Sache der künstlerischen Willkür; der Betrachter ist ihnen ausgesetzt, sie ziehen ihn in die malerisch transformierte Situation herein und tragen ihn über deren architektonischen Voraussetzungen hinaus.
In ihrer Ausstellung zeigt Judy Millar eine Einzelarbeit die einen schlingernden Prozess eines einzelnen malerischen Bildes beschreibt, seine digitale Reproduktion, dessen Ausbreitung und Überhöhung im Raum.
Irazabal arbeitet am Rande der Wahrnehmung von Farbe. Die Farbe als Material sowie der Bildträger selbst sind nicht mehr eindeutig zu bestimmen, scheinen zu zerfließen.
Im MgK zeigte Philipp Geist neuen Fotoarbeiten und einmalig seine Videoinstallation Construction-déconstruction. Am 17. und 18. September 2011 illuminierte den Wasserturm in Cuxhaven. Diese Videoarbeit trug den Titel Liquid time.
Weitgehend stammen die Materialien aus einem technischen, industriellen Zusammenhang (Stellagen, Leuchtstoffröhren, Plexiglas, Polystyrol-Hartschaum), dessen Inszenierung aber eine fast poetische Beschwingtheit und Weichheit atmet, und sich zudem immer zwischen den Polen konstruktiver Statik und rasanter Dynamik bewegt.
Gerold Millers künstlerische Arbeiten spüren dem ideellen Gehalt einer sich abstrakt-konkret definierenden Kunst über Gegen-Bilder und Gegen-Formen nach.