Abstrakte Welten – 100 Jahre GRIFFELKUNST
Abstrakte Welten – 100 Jahre GRIFFELKUNST
24. August – 5. Oktober 2025
Museum gegenstandsfreier Kunst und Galerie in der Stadtscheune Otterndorf
Vernissage: Samstag, 23. August 2025, 15 Uhr, Galerie in der Stadtscheune Otterndorf (Sackstraße 4)
Begrüßung: Friedhelm Ottens (Landkreis Cuxhaven), Dr. Dirk Dobke (Griffelkunst Hamburg), Klaus Wycisk (Griffelkunst Otterndorf)
Einführung: Wilko Austermann (Direktor Museum gegenstandsfreier Kunst)
Anschließend: Sommerfest mit Speis und Trank (Hinterhof MgK)
Anna-Maria Bogner – ENDLESS UNFOLDING
24. August – 9. November 2025
Vernissage: Samstag, 23. August 2025, 15 Uhr (Beginn in der Galerie in der Stadtscheune)
Einführung in das Werk um 16:30 Uhr durch den Kurator Wilko Austermann im Museum gegenstandsfreier Kunst.
Abstrakte Welten – 100 Jahre GRIFFELKUNST
24. August – 5. Oktober 2025
Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V. zeigt das Museum gegenstandsfreier Kunst in Zusammenarbeit mit der Griffelkunst-Ausstellungsgruppe Otterndorf eine umfangreiche Retrospektive zur gegenstandsfreien Druckgrafik. Die Ausstellung Abstrakte Welten – 100 Jahre GRIFFELKUNST bietet einen Überblick über die künstlerische und technische Entwicklung dieser Kunstform im Zeitraum von 1925 bis 2025.
Die Präsentation ist auf zwei Ausstellungsorte verteilt:
In der Galerie in der Stadtscheune werden historische Grafiken aus den 1960er- und 1970er-Jahren gezeigt, die durch den Kontrast von linearer Gestaltung und freier Formgebung geprägt sind.
Im Museum gegenstandsfreier Kunst liegt der Fokus auf thematisch geordneten Arbeiten, die ein breites Spektrum grafischer Ausdrucksformen abbilden – darunter lineare Grafiken, abstrakte Fotografie, serielle Konzepte, digitale Verfahren sowie zeitgenössische Holzschnitte.
Die 1925 gegründete Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V. verfolgt das Ziel, originale Druckgrafik einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Zweimal jährlich werden neue Editionen herausgegeben, in denen Werke etablierter Künstler:innen ebenso vertreten sind wie Positionen jüngerer Generationen. Dabei kommen verschiedene Drucktechniken zum Einsatz, etwa Lithografie, Radierung, Siebdruck oder fotografische und digitale Verfahren.
Die Ausstellung dokumentiert die Vielfalt der Techniken ebenso wie die stilistischen Entwicklungen im Bereich der gegenstandsfreien Grafik und stellt zentrale künstlerische Positionen der vergangenen 100 Jahre vor.
Künstler:innen:
Getulio Alviani, Agathe de Bailliencourt, Lucie Beppler, Max Bill, Heiner Blumenthal, Martin Boyce, Birgit Brandis, Kerstin Brätsch, Fernando de Brito, Richard Deacon, Jan Paul Evers, Pius Fox, Heinz Gappmayr, Rupprecht Geiger, Ina Geißler, Anna Grath, Henriette Grahnert, Sebastian Hammwöhner, Toulu Hassani, Arturo Herrera, Katharina Hinsberg, Olaf Holzapfel, Franziska Holstein, Dani Jakob, Olav Christopher Jenssen, Hubert Kiecol, Paco Knöller, Caroline Kryzecki, Benedikt Leonhardt, Margarete Lindau, Michel Majerus, Almir Da Silva Mavignier, Hansjörg Mayer, Bärbel Messmann, Heinrich Modersohn, László Moholy-Nagy, Ellen Möckel, Bastian Muhr, Matt Mullican, Kazuki Nakahara, Martin Noël, Irina Ojovan, Ciara Phillips, Sigmar Polke, Heinz-Günter Prager, Gesa Puell, Thomas & Renée Rapedius, Volker Renner, Jaroslav Rössler, Fred Sandback, Nora Schattauer, Thomas Scheibitz, Toni Schneiders, Heidi Specker, Claus Georg Stabe, Timm Ulrichs, Ignacio Uriarte, Jorinde Voigt, Gabriel Vormstein, Christopher Wool, Jerry Zeniuk
Anna-Maria Bogner – ENDLESS UNFOLDING
24. August – 9. November 2025
Vernissage: Samstag, 23. August 2025, 15 Uhr (Beginn in der Galerie in der Stadtscheune)
Einführung in das Werk um 16:30 Uhr durch den Kurator Wilko Austermann im Museum gegenstandsfreier Kunst.
Die österreichische Künstlerin Anna-Maria Bogner (geb. 1984, Tirol) schafft minimalistische Rauminterventionen, die unsere Wahrnehmung herausfordern. Mit klaren Linien, präzisen Setzungen und einem ausgeprägten Gespür für den jeweiligen Ort verwandelt sie das Erdgeschoss des Museums in ein offenes Feld der Bewegung, Reflexion und Begegnung.
Ihre Arbeiten hinterfragen Raum nicht nur als physische Struktur, sondern als kulturelles und soziales Gefüge. Sie verschiebt Perspektiven, öffnet Zwischenräume und lässt Grenzen zwischen Werk, Betrachtenden und Architektur verschwimmen. Raum wird bei Bogner zu einem Kommunikationssystem – aktiv, durchlässig, lebendig. In ihrer formalen Sprache knüpft sie an die Konkrete Kunst an, überschreitet deren Prinzipien jedoch zugunsten einer ortsbezogenen Offenheit, in der Zeichnung, Objekt und Installation miteinander verschmelzen.
Bogner studierte Bildende Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien, wo sie sich intensiv mit Raum, Architektur und Wahrnehmung auseinandersetzte. Ihre interdisziplinäre Herangehensweise verbindet konzeptuelle Präzision mit physischer Erfahrung. Internationale Ausstellungen führten sie u. a. nach Deutschland, Ukraine, China, die Niederlande, Argentinien und die USA. Für ihre Arbeiten wurde sie mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem RLB Kunstpreis 2022 und dem Förderpreis der Stiftung Kunstfonds 2024. Sie lebt und arbeitet in Düsseldorf.
Begleitprogramm:
Artist Talk mit Anna-Maria Bogner
Donnerstag, 23. Oktober 2025, 17 Uhr
Öffentliche Führungen durch die Ausstellung:
Mittwoch, 10. September 2025, 17 Uhr
Donnerstag, 9. Oktober 2025, 17 Uhr
Instagram Live-Führungen:
Dienstag, 26. August 2025, 13 Uhr
Dienstag, 16. September 2025, 13 Uhr